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Sandra und der Frei-Tagsbrief

Der FREI-TagsBrief

Sie wissen es längst – was fehlt, ist die bessere Frage.

Nutzungsbedingungen *

Alle 2 Wochen • Immer freitags • Länge: 1 Tasse Kaffee • Jederzeit abbestellbar

"Eigentlich weiß ich das ja..."

Diesen Satz höre ich in fast jedem Training und manchmal in den Coachings – und er stimmt. Es fehlt selten das Wissen, sondern die Frage, die man sich im entscheidenden Moment stellt (meistens nicht die, die zur Lösung beiträgt). Genau dort setzt der FREI-TagsBrief an.


Der FREI-TagsBrief ist kein Wissensbrief. Er ist ein Antwortenbrief.

Aus den letzten Freitagsbriefen

Das sind FREITAGS-Brief Themen

Genau das ist der Punkt. Blinde Flecken melden sich nicht. Deshalb kommt alle zwei Wochen einer per E-Mail.

Freitägliche Grüße!

die meisten, die meine FREI-TagsBriefe lesen, denken gern. Sie mögen „Grau“ mit all seinen Implikationen lieber als einfache Schwarz-Weiß-Antworten. Ich gehe davon aus, dass Du keine Ausnahme bist. Das Problem: Im Alltag bleibt dafür schlicht zu wenig Zeit. Mein eigener Kalender ist so vollgepackt, dass ich manchmal das Gefühl habe, gar nicht mehr zum Denken zu kommen. Und ehrlich — es ist nicht leicht, einen Gedanken zu Ende zu bringen, wenn der Schreibtisch überläuft und die Mailliste im Nacken sitzt. (Der gut gemeinte Tipp „Plane Dir Zeit für Deep Work ein“ hilft eben nur, wenn diese Zeit überhaupt existiert.) Was mich dabei mehr beunruhigt als der volle Kalender: Ich könnte mich an „lazy“ gewöhnen. (Ja, auch das ist ein Widerspruch.) Was also tun?...

Grüße Sie, Sandra ‍

Ich stehe in einem Training vor einer Teilnehmerin, die – buchstäblich nie – lächelt. Kein Augenzwinkern, kein Nicken, nichts. Mein inneres Alarmsystem feuert sofort: Langweilig. Sie findet das langweilig, was ich mache. Wenig später entschuldigt sich eine andere Teilnehmerin für einen „noch zu rohen" (und in meinen Ohren brillanten) Gedanken – und die Nicht-Lächelnde sagt trocken: „Ich hab mir das Lächeln abgewöhnt. Damit ich mich nicht kleiner mache, als ich bin." Echt jetzt?! Worum es heute jedoch eigentlich geht, ist nicht, dass ich dieses System bemerkenswert – und bemerkenswert falsch – finde, sondern, was ihr System mit mir gemacht hat. Mein Bauchgefühl hatte nämlich die ganze Zeit geschrien – und komplett falsch gelegen...

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Freitägliche Grüße!

Im April hatte ich im FREI-TagsBrief über meine Neigung geschrieben, das Rad lieber neu zu erfinden, als etwas zwei Mal auf genau dieselbe Art und Weise zu machen. Damals ging es darum wie ich Leistung bewerte. Heute bin ich einen Schritt weiter, ich habe mich nämlich gefragt, wann dieses Vorgehen passt und wann es ein Hindernis ist. Die Unterscheidung ist wichtig und deshalb teile ich sie hier. Geholfen hat mir dabei übrigens ein Klient, der mit der umgekehrten Einstellung zu mir kam. (Bleib dran, wenn die Beschreibung des Falles böhmische Dörfer für Dich sind, es geht um die dahinterliegende Denke und die ist auch wichtig für Dich - alternativ springst Du gleich in meinen brandneuen, digitalen Garten: Das Ergebnis eines Systems IST sein Zweck...

Wer nicht dabei ist - weiß nicht, was fehlt.

Drei Fragen, die Sie gleich mitnehmen können

Tippen Sie eine an. Sie bekommen den Anfang - den Rest bekommen Abonnentinnen und Abonnenten.
Wo fehlt es eigentlich?

Für den Moment, in dem Sie Ihr Wissen partout nicht umgesetzt bekommen:
„Woran liegt’s gerade – Richtung, Werte oder Können?“

Was versuche ich gerade zu vermeiden?

Wer eine Entscheidung treffen muss und sie nicht trifft. Schauen Sie auf Ihr Problem mal von der anderen Seite.

Selbstwert ohne Leistung: warum Sie sich nur wertvoll fühlen, wenn es wehtut

Es gibt einen Satz, den ich fast nur von sehr erfolgreichen Menschen höre: "Das war ja nichts Besonderes." Gesagt über etwas, wofür andere gefeiert würden. Dahinter steckt eine Rechnung, die irgendwann aufgestellt wurde und seitdem nie wieder überprüft wurde. Sie erkennen sie daran, wie Sie reagieren, wenn Ihnen etwas leichtfällt. Wenn Sie dann denken, es zähle nicht, dann hilt Ihnen mein FREI-TagsBrief weiter!

Damit Sie wissen worauf Sie sich einlassen

Was drin ist. Und was nicht.
Eine klare Aufzählung:

Das bekommen Sie

  • Eine Frage, die Sie in Ihrer nächsten schwierigen Situation tatsächlich stellen können
  • Eine echte Szene aus meiner Arbeit, anonymisiert, aber nicht ausgedacht
  • Vier Minuten Lesezeit, keine Sekunde mehr
  • Alle zwei Wochen, freitags, sonst nie

Das bekommen Sie nicht

  • Keine Tool-Empfehlungen, keine App, kein neues System
  • Keine Zitate von erfolgreichen Männern über Disziplin
  • Keine Verkaufsserie nach der Anmeldung
  • Keine Weitergabe Ihrer Adresse, an niemanden
Sie glauben, Sie verpassen nichts? Genaugenommen merken Sie nur nicht, was Sie verpassen.

Genau das ist der Punkt. Blinde Flecken melden sich nicht. Deshalb kommt alle zwei Wochen einer per E-Mail.

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Sandra Hergert
Mediatorin, Trainerin und Hypnocoach. Ich arbeite seit über fünfzehn Jahren mit Führungskräften, die analytisch denken und trotzdem an derselben Stelle hängen bleiben. Den FREI-TagsBrief schreibe ich selbst, freitags, meistens morgens.