goldene Handschrift "Work in Progress"

Work in Progress

Was ist das eigentlich?

In meinem Frei-Tags-Brief vom 05. November 2021 habe ich mir die Frage gestellt, wieso ich zu oft zu lange warte, bis ich mit einem Artikel, Podcast und generell meinen Gedanken zufrieden und bereit bin, diese zu veröffentlichen (diesen Frei-Tags-Brief habe ich hier veröffentlicht).

In diesem Brief an meine Leser nehme ich mir vor, Artikel bereits dann zu veröffentlichen, wenn Sie noch nicht ganz fertig sind. Sie erkennen die "nicht ganz fertigen Artikel" an der Überschrift "Work in Progress".

Warum ich das tue?

Nun, abgesehen von der Erklärung, die Sie in besagtem Freitagsbrief finden, fordert es mir Mut und vor allem die Bereitschaft ab, Dinge im Nachhinein noch zu bearbeiten, verbessern und weiterzudenken. Etwas, dass ich nicht gern tue. Ich neige dazu etwas, im besten Fall schnell fertigzustellen und dann nicht mehr anzusehen. Das ist ein Nachteil, wenn es eben nicht fertig geworden ist. Diese nicht fertigen Dinge (seien es Handarbeiten, Werkstücke oder eben Blogposts, angefangene Podcasts usw.) verlangen mir sehr viel Disziplin ab, um sie wieder in die Hand zu nehmen.

Mein persönliches Ziel ist, nicht nur während der Phase des Enthusiasmus zu arbeiten, sondern auch dann dranzubleiben, wenn dieser aufgebraucht ist.

Übrigens ist auch das "Work in Progress": Ich bin nicht sicher, ob diese Strategie a) gut und b) hilfreich ist. 

Anders gefragt: Ist es wirklich das, was ich erreichen will oder stelle ich mir gerade die falsche Frage?

Das möchte ich herausfinden.

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