#063 Wie ich plane und woran ich mich orientiere

Im letzten Jahr bin ich an meine Grenzen gestoßen, besonders zeitlich. Mit anderen Worten: Ich habe erreicht, wovon ich die Jahre zuvor geträumt hatte: Die Arbeit hat die Anzahl der Wochentage überschritten.

Und wenn wir sehr beschäftigt sind, dann kommen wir meist nicht recht zum Nachdenken, weil wir uns um das kümmern, was direkt vor unserer Nase passiert.

Der Punkt ist: Was tun Sie, wenn Sie an eine Stelle in Ihrem Leben kommen, an der es nicht genügt, sich einfach nur "besser zu organisieren".

 

Die "Ich-organisiere-mich-besser-Strategie" ist irgendwann ausgereizt.

Und nun?

Fest steht, dass es jetzt Zeit ist, etwas Grundsätzliches zu verändern. Mit anderen Worten: Kleinigkeiten anzupassen genügt nicht mehr.

Entscheidend ist jetzt, dass Sie Ihre Richtung kennen, eventuell Inventur machen und den Bereich, um den es geht aus der Vogelperspektive zu betrachten.

Sie wollen sich einmal mehr fragen, welchen Zweck Sie verfolgen, wenn Sie diese oder jene Strategie nutzen.

Der Punkt ist: Diese Strategien haben Ihnen bis hierher gute Dienste geleistet, um so schwieriger ist es, sie jetzt aufzugeben. Genau das ist jedoch nötig, um weiterzukommen.

Der erste Schritt:

Legen Sie die Grenzen fest, innerhalb derer Sie ab jetzt agieren.

Sie brauchen einen Ansatzpunkt. Irgendeinen Teilbereich, in dem Sie sicher wissen, was Sie wollen. Dieser Teilbereich dient als Startpunkt. Ihn halten Sie fest und bauen alles andere um diesen Fixpunkt herum.

Schritt 2

Verändern Sie Ihren Blickwinkel

Je mehr Parameter Sie kennen desto kreativer wollen Sie werden, wenn Sie die noch übrigen Teilbereiche in diesen Lebensbereich einpassen. 

Fragen Sie sich vor allem, welche anderen Möglichkeiten es gibt, die den gleichen Zweck erfüllen. Dafür müssen Sie natürlich wissen, welchen Zweck Sie mit Ihrer bisherigen Strategie verfolgt haben.

Beispiel:

Wenn Sie selbständig sind, haben Sie vermutlich gehört, dass Newsletterlisten das non-plus-ultra sind. Doch ist das wirklich die Strategie, die zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt - oder liegt Ihnen etwas anderes viel mehr (und Ihren Kunden ebenfalls).

Und überhaupt: Was macht derjenige hinterher mit seiner Emailliste. Mit anderen Worten: Welchen Zweck hat diese Strategie und wo soll sie hinführen?

Schritt 3

Schlafen Sie drüber

Durch die Fragen, die Sie sich stellen, wird Ihr Gehirn wach genug, um neue Lösungen zu entdecken - sehr oft buchstäblich im Schlaf.

Fühlen Sie nach, ob sich die gefundene Lösung gut für Sie anfühlt. Anderenfalls passen Sie sie an.

Der zu diesem Beitrag passende Podcast ist etwas anders als sonst: Sie können direkt von meinem Beispiel lernen, denn Ende letzten Jahres ging es mir genau so: Zu viel tun und zu wenig Zeit. Mit anderen Worten: Zeit, neu zu planen, die Prioritäten neu zu sortieren und die Strategien anzupassen.

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