Hoffnung ist die wichtigste Voraussestzung
- für ein glückliches Leben

Dies ist ein Ausschnitt aus meinem Frei-Tags-Brief, den ich an meine Leser|innen im Oktober verschickt habe.


Was mich zu meinem heutigen Thema bringt: Wie oft machen Sie sich Gedanken über die Zukunft - über die wir, wenn wir ehrlich sind, sehr wenig wissen. Das kann Sie erschrecken oder Ihnen ein Gefühl von Freiheit schenken (je nachdem, ob Sie die Zukunft rosig oder grau sehen).

Freiheit entsteht, wenn Sie Hoffnung haben: Nämlich, dass Sie Ihre Probleme in den Griff bekommen und, dass sich Ihr Leben letztlich zum Guten wendet. Psychologen nennen das Selbstwirksamkeit.

Im Rahmen einiger Studien zur Positiven Psychologie haben Wissenschaftler herausgefunden, dass nur zwei Charakterstärken elementaren Einfluss auf Ihr Wohlbefinden haben:

  • Hoffnung und
  • Elan.

Wie stellen Sie also “Hoffnung” her?

Anders ausgedrückt: Woher kommt das Gefühl von “Selbstwirksamkeit”, also das Wissen, eventuell auftretende Probleme in den Griff zu bekommen?

Um Hoffnung haben zu können, brauchen Sie

a) ein Ziel
b) die mentale Kapazität, um sich zu überlegen wie Sie Ihr Ziel erreichen können und
c) die Fähigkeit, sich auf dieses Ziel zu konzentrieren sowie die Motivation mit eventuellen Problemen fertig zu werden.

Hoffnung, die ein Wohlgefühl auslöst, ist also nicht nur auf eine allgemeine positive Zukunft gerichtet. Wohlgefühl auslösende Hoffnung stellen Sie selbst her, wenn Sie fähig und in der Lage sind, Ihr Leben konkret zu gestalten.

Sandra Hergert

Befürchtungen in Bezug auf Ihre nähere Zukunft können Ihnen helfen

Nämlich, indem Sie konkret auf Sinn- und Lösungssuche gehen.

Sobald Sie ein Problem konkret benennen (also aussprechen, worum es eigentlich geht), können Sie es leichter und einfacher lösen.

Wenn Sie Ihr eigentliches Problem benannt haben, fragen Sie sich, was Sie tun können, um diese Sache zumindest ein wenig zu verbessern. Das kann Ihr erstes Ziel sein.

Ich sage das deshalb, weil ich erlebe, dass sich viele Herausforderungen einfacher lösen lassen, als die Menschen denken.

Die Schwierigkeit ist, das echte Problem zu finden und zu artikulieren.

Übrigens ist in 95% der Fälle das Problem, mit dem Menschen in meine Praxis kommen, nicht das Problem, das sie lösen können und sollten.

Das ist auch nur natürlich: Kennten sie das Problem, dann könnten sie es in den meisten Fällen auch lösen.

Meiner Erfahrung nach hängt die zweite Hälfte Ihres Wohlgefühls, Ihr Elan, direkt mit Ihrer Fähigkeit zusammen, Hoffnung zu generieren.

Motivation entsteht, wenn uns eine Sache wichtig genug ist und wir an unsere Selbstwirksamkeit glauben - mit anderen Worten: Hoffnung haben.

Anders ausgedrückt: Sie können sich antrainieren

  • Ihre Probleme anzugehen und als Ziele zu formulieren
  • Wege zu testen und eventuell zu verwerfen, um neue Möglichkeiten auszuprobieren und
  • die Dinge wichtig genug zu nehmen, damit Sie nicht etwa bei der ersten Schwierigkeit aufgeben, sondern zurück in den Problemlösungsmodus übergehen.

All das bedeutet: Mensch zu sein.

In diesem Sinne: Nutzen Sie Ihre Talente. Die Welt braucht sie.

Herzlichst, Sandra Hergert


Der Frei-Tags-Brief

Niemand löst alle Probleme allein. Der Frei-TagsBrief kommt alle zwei Wochen und ist Ihre Dosis an Inspiration und handfesten Taktiken für mehr Produktivität, Gelassenheit und Durchhaltevermögen - auf die achtsame Art.


Episode

Hier schreibt

Sandra Hergert

Coach, Mediatorin und Trainerin seit über 20 Jahren und produziere Podcasts seit fast 15 Jahren.

Ich schätze es, wenn Menschen sich selbst reflektieren und wachsen wollen. Mit all den Widersprüchen, die damit einhergehen.

Ich gebe Trainings für Führungskräfte und ihre Teams und Coachings für Menschen wie Sie und ich.


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